Freitag, November 24, 2017
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Umweltbeauftragte

Die Zielsetzung im Umweltschutz ist der Schutz, die Pflege und der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage des Menschen. Die ernsthafte Umsetzung dieser Ziele stellt hohe Anforderungen an Unternehmen und ist eine der großen Herausforderungen and das Unternehmen.

Die Vorschriften im Umweltschutz stützen sich auf eine Vielzahl von Gesetzen und Rechtsvorschriften. Neben zentralen Bestimmungen wie dem Bundesimmissionsschutzgesetz, dem Wasserhaushaltsgesetz oder dem
Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz regeln mehrere hundert Nebengesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften die Belange des betrieblichen Umweltschutzes. Aufgrund wachsender Anforderungen der Umwelt, insbesondere des Verbrauchs natürlicher Ressourcen, werden die gesetzlichen Verpflichtungen stetig ausgeweitet und im Rahmen des Zusammenwachsens der Europäischen Union kontinuierlich verändert und angepasst.Ein wesentlicher Aspekt der Umweltgesetzgebung ist das Verursacherprinzip, durch das dem Unternehmer hohe Haftungsrisiken entstehen können.

Zur Minimierung dieser Risiken ist neben der Einhaltung der Vorschriften vor allem eine geeignete Organisation des betrieblichen Umweltschutzes von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus ermöglicht und fordert das Umweltrecht, die Beratungs-, Kontroll- und Initiativpflichten auf spezielle Beauftragte zu übertragen. Verstöße dagegen können nicht nur empfindliche Strafen für den Unternehmer, sondern insbesondere Imageverluste in der Wirtschaft und in der Öffentlichkeit bedeuten.

Die Aufgabe der Umweltbeauftragten ist es, durch die ämterübergreifende Maßnahmen die problemgerechte Wahrnehmung von Umweltschutzaufgaben zu unterstützen und das Umweltbewußtsein in Industrie, Verwaltung und Öffentlichkeit zu fördern.